Geschichte Patzmannsdorfs - vom Mittelalter bis gestern

Kupferstich

Der Reben Hügel - voll von süßem Wein,
der Saaten Gold, erglüht im Sonnenglanze,
der Wiesen Blüh´n gleicht einem Blumenstrauß,
der dunkle Wald voll Jagdslust krönt das Ganze."

Mit dieser Hymne an Patzmannsdorf beginnt Jordan Kaj. Markus seine "Historische-topographische Schilderung" über unsere Heimat im Jahre 1874. Was die Entstehung dieses Ortes betrifft, so ist es bisher nicht gelungen sichere Anhaltspunkte für das zu finden, was an Vermutungen hierüber aufgestellt wurde.

Der Legende nach soll hier ein Ort, welcher "Absdorf" oder "Podorf" geheißen haben soll, gewesen sein. Diese Ortschaft soll zweimal ausgestorben und von einem ungarischen Edelmann Michael Pazman(n) neu begründet worden sein. Einen Edlen Michael Pazman(n) aus Ungarn hat es aber im Hochmittelalter nicht gegeben. Diese Legende ist offenbar durch eine Kontamination des mhd. PN Pazaman/Pezaman - Namengeber des Ortes - und dem aus der ungar. Gegenreformationsgeschichte bekannten Peter Pázmány (Erzbischof von Gran/Esztergom 1616-1637) entstanden.

Nach einer Inschriftstafel in der
Pfarrkirche hat wohl Martin Pazman
im Jahre 1150 die Kirche und
Pfarre neu gegründet.

Hier ein paar Jahreszahlen mit verlinkten Kurzberichten:

  • 1150: Martin Pazman(n) hat die Kirche und Pfarre gestiftete.
    In einem Bericht von Ferdinand Altmann ('Kulturnachrichten aus dem Weinviertel', Dezember 2012) über die "Alte Stadt Michael" und das Schloss "Michaelstätten" werden die alten Handelsrouten in dieser Gegend beschrieben, von denen auch eine durch Patzmannsdorf führte. Die "Klippenzugstraße", aus dem Waldviertel kommend, dürfte bei Michelstetten die "nördliche Hochstraße" gekreuzt haben, welche bei Pulkau das Weinviertel erreicht hatte und über Seefeld/Groß-Kadolz, Mailberg (seit 1128 Hospital der Johanniter), Patzmannsdorf und dem Oberleiser Berg in die "Alte Stadt Michael" führte. Die Kirche in Patzmannsdorf wird in diesem Bericht als "Burgkirchenanlage" beschrieben.
  • 1168: ein Wirnt de Pacemannesdorf wird im Gefolge der Hochfreien von Asparn genannt
  • um 1180: Wirnt de Pacemannesdorf wird als Zeuge einer Schenkung genannt.
  • 1232 bezeugt Chunradus de Patzmannsdorf eine Urkunde (7. Juni 1232)
  • 1250 macht Wolfgang von Patzmannsdorf eine Schenkung an Mailberg
  • 1267 Adelheid von Brunn schenkt der Kirche zu Pazmansdorf ein Lehen zu Neusiedel.
  • 1268 Die Erben der Frau Alhaid von Patzmannsdorf bestätigen die von derselben der Abbtei heiligen Kreuz gemachte Schenkung von drei Mansen zu Ezleinsdorf.
  • 1276 schenkt Alheidis von Prunne ein Lehen an die Martinskirche zu Patzmannsdorf, wo ihr Sohn Otto von Prunne begraben liegt.
  • 1278: A pannonhalmi konvent bizonyítja, hogy pázmándi Isou és fiai szőlejüket Márk ispánnak, Bonifác apát tisztjének eladták ....
  • 1280: Ein Eintrag in der Komenda Mailberg ...
  • 1289: Kurze Geschichte der Zeit, 13. Oktober 1289: Welez von Patzmannsdorf war Zeuge einer Schenkung ...
  • 1290: Ein Eintrag in der Komenda Mailberg ...
  • 1291: Ein Eintrag in der Komenda Mailberg ...
  • 1291: Noch ein Eintrag aus diesem Jahre in der Komenda Mailberg ...
  • 1294: Konrad Schalhas und Friedrich von Patzmanstorf und auch Heinrich von Gawatsh machen Geschichte ...
  • 1309 wird wieder von einem Kauf berichtet ..
  • 1314: Auch in Patzenthal tut sich etwas - Heinrich von Hausbach beurkundet den Verkauf seines Lehens zu Patzenthal ...
  • 1317: Chunrat Patzmanstorfer wird in einer Schenkung genannt ...
  • 1322 findet sich auch ein Eintrag von Patzenthal in der Komenda Mailberg ...
  • 1323: Heinrich von Brunn verkauft seinen Besitz in Patzmannsdorf, das spätere "Amt".
  • 1325: Meinhart von Wirmla und Chunigund seine Hausfrau verkaufen dem Frauen Kloster zu Tulln ...
  • 1327: Ein Eintrag in der Komenda Mailberg ...
  • 1328: Ein Eintrag in der Komenda Mailberg ...
  • 1336: Her Seybot von Paczmanstorf...
  • 1337: Propst Rudwein's Schiedsspruch über Konrad's des Siebenhosen Nachlass ...
  • 1341: Seybot von Paczmanstorf wird wieder genannt ...
  • 1350 findet sich auch wieder ein Eintrag von Patzenthal in der Komenda Mailberg ...
  • 1351: A pannonhalmi apátság a győri káptalan előtt a zálogos Pázmánt királyi rendeletre visszabocsátja...
  • 1383: Patzmannsdorf kommt von den Maissauern an die Liechtenstein
  • 1388: Heinrich von Hausbach beurkundet den Verkauf seines Lehens zu Patzenthal...
  • 1395: Kurze Geschichte der Zeit, 13. Oktober 1395: Hanns der Duerr von Paczmansdorff und Ursel verkaufen ...
  • 1396: Jorg von Pottendorf verkauft sein "freies Eigen" Patzmannsdorf an Gamareth Fronauer, der bereits das "Amt" besaß.
  • 1397: Pfarrer Thomas von Patzmandorf ...
  • 1398: Pfarrer Taman zu Paczmansdoerf ...
  • 1431: Niclas Pazman, Pfarrer von St. Ulrich ...
  • 1431: Martinus Vdalrici von Paczmanstorff, Pfarrer an der Pfarrkirche zum heil. Andreas in Hainfeld ...
  • 1465: Abt Martin von Göttweig erstattet Kaiser Friedrich III. Bericht über die trostlose wirtschaftliche Lage des Stiftes und beweist ihm die Unmöglichkeit, den verlangten Vogthafer zu liefern ...
  • 1500: A gyõri a pannonhalmi apátsághoz tartozó pázmáni Szent Imre egyház területén ...
  • 1511: Ferenc, pápoci prépost panaszt emelt a királynál, hogy Korchy Benedek, Máté apátnak s konventjének pannonhalmi várgondnoka (provisor) megverte három pázmándi jobbágyát ...
  • 1518: Stephano de Pazman, et Petro Alfewldy de Felpecz Iauriensis et Wesprimiensis respective ...

Die Fronauer, eines der reichsten Rittergeschlechter Niederösterreichs, waren im 14. und 15. Jahrhundert die Herrschaftsinhaber. Sie verliehen der Gemeinde Pazmansdorf das sogenannte "Pantaiding" (gewaltiges Gericht - eine schriftliche Festlegung aller amtlichen Vorschriften), wonach diese jährlich drei Pantaiding und Nachtaiding abzuhalten hatten, und zwar "zu sand jöringstag, zu sand michelstag und zu der lichtmeß". Es musste 14 Tage vorher den Einwohnern verkündet werden und es hatte jeder sesshafte Mann zu erscheinen. Vor- und Beisitzer waren der Richter mit den Geschworenen und der Amtmann des Grundherrn. Das Pantaiding fand auf dem "Platz zu Beginn des unteren Ortes" (dort wo heute die Dreifaltigkeitssäule steht) statt. Dort befanden sich einst der Arrest und der Pranger, wo auch die "peinliche Gerichtsbarkeit" ausgeübt wurde. Dieser Platz führte bis zum Beginn des 19. Jhs. noch den Namen "Folter."

 

Ein Beispiel bzw. die Mitschrift zu dieser "Gerechtigkeit" - Vermerkcht aigens gerechtigkait zu Patzmansdorf (Ende des 15. Jhs. oder Anfang des 16. Jhs.):

Item herr richter, welt ir horen des edlen vesten herren Gamarett von Frannaw aigens gerechtigkait zu Patzmansdorff?
Item, es ruegent und meldent die erbern geswaren burger zu Patzmansdorff dem edlen vesten herrn Gamarett von Frannaw pan und gewaltigs gericht von ainem gemerkten pütz auf das andr dem edlen vesten herren Gamarett von Frannaw zu verpuessen und zu verwandlen.
Item, nun fragt inn dew herrn ob das ir aller red und meines herren gerechtigkait sei?
Item, sew ruegent und meldent all jar drew pantaiding und ietz taiding sein nachtaiding.
Item, man schol auch ietz taiding vierzehen tag vor ruefen, der warten, das meinem herren an seinen rechten nicht abgee und sich iederman darzue geschikchen mag.
Item, es schollen drew pantaiding besessen weren, das erst zu sand Joring tag, das ander zu sant Michels tag, das dritt zu der liechtmess; dew zwai taiding schollen geschechen pei meines herren fleisch und prat, aber das dritt hat die gmain die wal, sew gebent im selb zweliften ain mal oder ain phunt phening etc.
Item her richter, ir solt horen von wew man des phunt phening sol pekomen zu dem mal: man sol des bechomen ab reichen und ab armen. wem es der herr nachgeit, das stet pei dem herren.
Item herr richter, welt ir horen was wandelbartiger sach dem edlen vesten herren Gamarett von Frannaw zu verpuessen sei zu veld und zu dorfe?
Item, sew ruegent und meldent: ob es darzu chäm das ein herr in gevar in das pangericht chäm, der ist meinem herren verwandelt 32 pfund pfennig.
Item, wer es aber ain ritter, der ist verwandelt meinem herren 20: pfund pfennig.
Item, wer es aber ain rittermässiger, der ist verwandelt 10 phunt phenig.
Item, wer es aber ein sentpot, der ist verwandelt 5 pfund pfennig.
Item, wer es aber ain pawr, der ist verwandelt 6 schilling pfennig und 2 pfennig in das veld und wider daraus auch als vil. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: ob ein fewr im umbfang des aigens auscham, so sol ein ieder zuelaufen und retten helfen pei leib und guet. wer aber das ainer von neits wegen nicht zueluef, den sol man anvallen fuer ainen schedlichen man, wenn es wer des geleichen als ob ers selbs hiet angezundet.
Item, wer aber das zwen veintschaft hieten mit einander, die schullen in gueten frid laufen zue dem fewr und helfen und retten und an ir gebar zu iren hausern wider ân schaden chomen. und wann si des nicht taten und underwegen liessen von der veintschaft wegen, den soll man anvallen fur ainen schedlichen man. - Nun fragt.
Item her richter, welt ir horen meines herren gerechtigkait in der freihait in einem iedem haus?
Item, sew ruegent und meldent: ob das cham das ainer aim in sein haus nachcham, von zureddnuzz wegen laidiget, der ist verfallen meinem herren 32 pfund pfennig.
Item, wer aber das er in entleibet, so sol das gericht nach im greifen und in meinem herren geantburten in sein gnad. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent mer: allew leithauser und allew padhauser und allew sneiderhauser und allew schuesterhauser und allew smidhauser und allew weberhauser und darzue allew offen hauser, da man sich in sambt, er sei wes hold er sei, was wandelwartiger sach darinn geschiecht, die sein all dem edlen vesten herren Gamarett von Frannaw zue puessen.
Item herr richter, welt ir horen wie dew wandel sein in den penanten hausern?
Item, si ruegent und meldent: wer ein swert dar zukcht in gefar, der ist zu wandl 72 pfennig; item, ein langs messer 6 schilling pfennig und 2 pfennig; item, ain gespantz armst 6 schilling pfennig 2 pfennig; item, ainen spiess 72 pfennig; item, ainen hakchen 6 schilling 2 pfennig; item, umb alle verpoten bart 75 pfennig, als oft es geschiecht. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: was geschiecht in versperter tuer auf ander herren guet, das ist demselbing herren zu verpuessen.
Item, wer aber das chomen aus den dachtrophen auf die gassen, so sein sew [zu] verpuessen dem edlen vesten Gamarett von Frannaw. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: ob ainer aim fuerbartet an ainen ekch oder hinder ainen zaun oder wo das cham, der ist anzuvallen fuer ainen schedlichen man. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: ob ainer ainem lusmat an ainen venster oder an ainer tuer, so man in fragt wer er sei und wil chain antburt geben, den sol man anvallen fuer ain schedlichen man. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: ob das cham das ain deup würd gejagt in das veld in meines herren pan und gericht von ainem gast und das gericht anrueft den zu vahen, so der richter aufvadret ieden man mit im auf zu sein, und welcher aber nicht gehorsam wär dem gericht, der ist meinem herren verfallen 32 phunt phenig.
Item, wurd der deup gefangen, so sol der richter dem gast leichen stockch und eisen und den deüp dem gast bebaren pütz an den dritten tag, und nach dem dritten tag sol in der gast selber behüeten mit seinem guet. item, auch sol der gast meinem herren das recht vergwissen umb 32 pfund pfennig und den deup verdigen mit seinen guët da er dan hin gehort. - Nun fragt obs ir aller recht sei?
Item, ob aber ainer im aigen stüll und zu geschrai wurd, so sol iederman mit dem selben nachtpawren auf sein auf sein aigen guet und den dieb helfen suechen pütz an den dritten tag. wer des nicht tett, der ist umb das wandel 6 schilling pfennig 2 pfennig. Item, sew ruegent und meldent das all fridgrabm umb das dorf als umb dew hofmarig hinten sullen wolberait sein, das aim von dem andern nicht schaden geschech, und das auch chain stigl darüber gee. wer des uberfaren wirt iedem auf dem seinn, der ist als oft das geschiecht umb 12 pfennig zu wandel, mit ainem wagen 6 schilling 2 pfennig, mit einem ros 72 pfennig, ein stigel 12 pfennig. - Nun fragt richter.
Item, sew ruegent: ob ainer zwischen zwair gemerkch ainen gemerkchstain ausgrueb mit fravel, ob er des uberfaren wird, so sol man in nemen und sol in mit dem haup setzen in die grueb da der stain inn ist gestanden, und in verstossen als ein marichstain. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent: alle die daigen die da habent metzen weinviertal stauf, di sullen das pringen zu sand Michels tag an di ham. wer aber nit hamet, der ist zu wandel 6 schilling pfennig 2 pfennig. - Nun fragt.
Item, sew ruegent und meldent das all fleischacker sullen slahen auf der gassen, das es ieder man sech was er slahen tut; ob er aber sluech innerhalb versperter tuer, so ist er das wandel 12 pfennig. er sol auch fleisch haben all suechzeit. 11 item, er sol auch geben ainem armen ain phennbart 12 fleisch.
Item, sew ruegent und meldent das all leitgeb, so si ein wein oder pier wellent auf tuen, das sullen si am ersten lassen rüefen, und sullen in nicht höher geben wenn man in hat gerueft. und sol die recht maß herausgeben. es sol auch der nachrichter vor der tuer sten und sol angiessen; als oft er in begreift mit der unrechten maß, so sol er hingen und den zapfen absneiden fuer 12 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent das drei oder vier gesessen nachpawren mügen ain dreiling wein mit einander austrinkchen ân ungelt, als es von alter ist her chomen.
Item, sew ruegent und meldent: wann sew in dem ädëm wellent infüeren, so sol die gemain mit einander ainig sein. so sol der pharer und der richter dew gmain begrüessen das si sew ainen tag vor lassen faren.
Item, es mag ein ieder zehentner seinn poten pei ainen wagen wol haben. stuend aber der zehentner von verren und dünkcht in der pawr zehent nit recht, so sol er in anvallen auf dem akcher und mit im abzellen; vernimt er in unrecht, so sol der zehentner dem pawren geben den zehent und sich underwinten was auf dem wagen ist; vint er in aber gerecht, so ist der zehentner dem pawren schuldig als vil als es vor geschriben ist. item, chunpt er aber auf den weg. so sol er in hinz dem richter fueren und mit im abzellen.
Item, sew ruegent und meldent: ob das wär das das veld innen und aussen geraumt wer, und ainer sein traid ligen ließ von lasshait wegen oder wie das wer, so mag der zehentner hinfaren und seinn zehent nemen zu paiden seiten oben ab dem häuflein herab.
Item, allew freie waid, als verr meines herren herrschaft wert, in holzen und in haiden, unsern oxen und unsern rindern.
Item, ob ein leiten holz würd abgeben, so sol der maiss frei sein von sand Jorg tag unz auf sand Gilg tag.
Item, ob einem halter ein viech entlüff und schaden tett in einem maiss, so sol man den schaden beschawen, so sol der halter dem selbing herren des das holz ist den schaden abtragen.
Item, ob ainer sein viech selber wolt halten pesonder, so sul?len die halter vortreiben und ist dem halter dennoch sein lon zu geben schultig.
Item, sew ruegent und meldent: wann die gmain ainig wird, so sul?len si den perig angreifen mit dem lesen, als es von alter ist herchomen. den der ander sol sten pütz an den anderen tag; wer aber des nicht tett, der ist 6 schilling 2 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent: so der richter peut frid zwischen zwair oder mer, wer den nicht hielt, der ist verfallen 32 pfund pfennig.
Item, sew ruegent und meldent: ob es darzue cham das man ainn aus der gmain vadrat zu dem purgerambt, welcher sich des setzet, der geb meinem herrn 10 pfund pfennig und sei ledig unz man in wider darzue vadrat.
Item, sew ruegent und meldent: welcher der wër der ainn purger umbtrib mit krieg oder in spot zu dem wein oder auf der gassen oder wo das wer, und in nicht fuerlied fuer den richter und dew purger ob er im zu kurz hiet tan, der ist zu wandel 72 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent das chain leitgeb sol den ungelt innhaben.
Item, sew ruegent und meldent: ob ainer aim zu weingarten zue veld zu dorf nachent grueb, hauet oder zeinet und im selb ainen rain machet oder marich, der ist 6 schilling 2 pfennig zu wandel und nach peschau dem anderen seinen schaden abzutragen.
Item, sew ruegent und meldent: wo ain lantstrass sol gen durch das veld, so sol man zwen wagen wegweit nebeinander lassen gen. wer des nicht hield und den wagen treiben wolt auf seinen nachpawren, der ist 6 schilling pfennig 2 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent das alle verpot gehornt mit dem dorfrichter zu verpieten.
Item, sew ruegent und meldent das ein nachrichter in ein leithaus sol gen umb mittnacht oder wann das ist, und mag darinne schawen ob iemant darinn in gevar war oder auf schaden, das er das anpringe und das gebent werd.
Item, wer zu ruegen hab, der sol das tun vor offen schran di weil di purger sitzen.
Item, es sol eines ieden herrensal ambtman pei der ruegung sein, ob die ruegung di seins herren nicht angieng.
Item, sew ruegent und meldent: ob der richter der gmain liess zusam ruefen umb genedig sach, welcher nicht cham und her haim wer der ist 12 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent: wer da wolt abhaken in der gmain oder wo das wer, grassen oder ander holz, der sol das tun? mit des richter willen und wissen. wer des nit tat, der ist verfallen meinen herren in sein pesserung.
Item, sew ruegent und meldent das ieder gesessen pei dem taiding sol sein. wer aber nicht da wer, der ist zu wandel 72 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent das niemat aschen und unflatt auf dew gassen sol giessen und schutten. als oft man das begreift, der ist zu wandel 12 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent: ob ein wasser cham in das veld und seinn flus gewunn ân gefar, das sol man lassen gen. ob aber iemat das laitet zu seinn nachpawren, als oft das geschiecht so ist er zu wandel 6 schilling pfennig 2 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent: ob ein unpilleicher man pegriffen wurd, mit wew das wer, und wolt iemant widertreiben, so es nun [zwen] gemain mannen sachen zu veld, den sol man gelauben, und zu dorf drei mannen. wër ob es sach ein geswaren, dem ist als vil zu gelauben als drei der gmain.
Item, sew ruegent und meldent das man nit sol haben inleut weder fraw noch man ân richter und purger wissen. wer das nicht tet, der ist zu wandeln 6 schilling pfennig 2 pfennig.
Item, sew ruegent und meldent von alter her in aigen von wegen der weinfur: reich und arm, alle die da sitzen in umbfang des dorfs, das die ganz gemain fueren schullen an die ent do meins herren gnad Frannawer hin haben wil, als dan von alter herchomen ist.
Item, si ruegent und melten von wegen der traidfuer: das sullen tuen die meines herrn Gamarett von Frannaw ...

Quelle & Hinweis: Fasc. "Panthaidingen und Rüegbüchel" (Nr. 17.753), Gustav Winter (Hg.), Niederösterreichische Weistümer. Teil 2: Die Viertel ob und unter dem Mannhartsberg (Österreichische Weistümer 8). Wien-Leipzig 1896, S.194-199 , Nr. 32 (Edition).

Aus diesem Pantaiding erfahren wir auch, welche Gewerbe zu jener Zeit in Pazmansdorf betrieben wurden: es gab den "Leithauser" ( Leigeber), "Badhauser" (Bader), "Schneiderhauser", "Schusterhauser", "Schmiedhauser" und den "Weberhauser".

Herrschaftsbesitzer in Patzmannsdorf:

  • 1543: Wolf Lamberger (Ehemann von Margarethe von Fronau),
    Tochter Ursula verkauft an Wolf Christoph von Enzersdorf im langen Thale, dessen Tochter ehelicht Freiherr Jakob Franz von Herberstein
  • 1613: deren Sohn verkauft an Amanda von Gera
  • 1644: dessen Tochter Johanna Engelburg verehel. Hohenfeld verkauft an Job Hartmann von Welz (hatte auch das "Amt" inne)

Die Herrschaftsverwalter überwachten durch Beamte die Eintreibung der Steuern, die Ableistung des Robots und verwalteten die Vermögen der Waisen und die Kirchenkasse. Somit waren sie auch verantwortlich für die Erhaltung der Pfarrkirche und der Schule mit den Lehrern sowie der Fürsorge für die Armen. In dieser Zeit hatten die einzelnen Häuser des Ortes auch bestimmte Namen: Ganz-, Halb-, Viertel-, Dreiviertel-, Achtellehenhaus (Lehen = "das Verliehene", beschreibt ein Gut- oder Nutzungsrecht), Herberghaus, Dreirobothaus, Kleinhaus, Hauerhaus, Halterhaus ("Hirtenhaus"), Schutzhäuschen, Findelhaus (für Waisenkinder und Kinder aus ärmlichen Verhältnissen) und Isolierhaus (für Quarantäne bei Epidemien).


Die Pfarrmatriken reichen nur bis 1649 zurück, und es liegt die Vermutung nahe, dass während des 30-jährigen Krieges, vielleicht als der Schwedengeneral Torstensohn 1645 diese Gegend mit seinem Kriegsvolke überzog, die früheren Urkunden zu Grunde gingen. Möglicherweise ist in diesen Kriegszeiten die alte Kirche zerstört oder schon früher abgetragen worden.

1697 wurde der Kupferstich vom Tiroler Geistlichen Georg Matthaeus Vischer fertig, der das heutige Niederösterreich mit vielen Orten zeigt, die heute noch unter anderem Namen existieren oder Teile Wiens geworden sind. Patzmansdorff ist hier auch zu finden:

 

Vischer, Georg Matthäus: Archiducatus Austriae inferioris geographica et noviter emendata accuratissima descriptio; Wien, 1697 (Erstausgabe 1670 gestochen von Melchior Küsell); Kupferstich im Maßstab von ca. 1:144.000; Stecher: Jakob Hoffmann und Jakob Hermundt; Gesamtgröße der Karte ca. 180 x 150 cm (20 Blatt à 44 x 30 cm); Signatur NÖLB AV 227/1697

Zum Inhalt der Karte: Auf Blatt 1 ist die Wiener Hofburg mit Porträts von Kaiser Leopold I. und seiner Gattin Eleonore sowie den beiden späteren Kaisern Joseph I. und Karl VI. zu sehen; Blatt 4 zeigt in einer Vignette eine perspektivische Darstellung des Donauverlaufes; Blatt 13 zeigt eine Wappendarstellung; Blatt 14 zeigt Vischer mit seinem Gehilfen bei Vermessungsarbeiten - die Pistolen in den Satteltaschen der Pferde unterstreichen die Gefährlichkeit der Geländearbeiten. Punktierte Linien auf der gesamten Karte zeigen die Viertelsgrenzen an.

Zum Hintergrund des Werkes: Georg Matthäus Vischer, geboren 1628 in Wenns (Tirol), gestorben 1696 in Linz, war Geistlicher (1666-1668 Pfarrer in Leonstein) und freischaffender Kartograph und Topograph. Nachdem er 1667 von den oberösterreichischen Ständen den Auftrag für eine Landesaufnahme erhalten und 1669 mit "Archiducatus Austriae superioris geographica descriptio" (gestochen vom Augsburger Melchior Küsell) erfolgreich abgeschlossen hatte, erhielt er am 12. April 1669 auch von den niederösterreichischen Ständen den Auftrag für eine Karte für ein Honorar von 3.600 Gulden, die bereits 1670, ebenfalls von Melchior Küsell gestochen, erschien. 1678 folgte schließlich noch eine Karte der Steiermark. Nebenprodukt der Bereisung des Landes waren Zeichnungen von Orten und Gebäuden, die sich als Kupferstiche unter der Bezeichnung "Topographie" (1672 Topographie von Niederösterreich, 1674 Topographie von Oberösterreich) eigens verkaufen ließen. 1697, ein Jahr nach Vischers Tod, erschien die vorliegende zweite Ausgabe der Niederösterreichkarte unter Verwendung der Original-Kupferplatten, wobei der Name von Melchior Küsell durch die Namen Jakob Hoffmann und Jakob Hermundt ersetzt wurde. Die NÖ Landesbibliothek besitzt übrigens nahezu alle Kupferplatten Vischers, die Niederösterreich betreffen.


Wappen FronauerWappen Sinzendorfer  
Nach den Fronauern sind die Besitzverhältnisse etwas verworren,
bis im 18. Jahrhundert die Sinzendorfer als Inhaber auftreten.
  • 1715 beschwerten sich die Patzenthaler über den Pfarrvikar zu "Eckhendorf", sie wünschten die Umpfarrung nach Patzmannsdorf. Im Zuge der theresianisch-josephinischen Reformen schied
  • 1760 Patzenthal aus dem Verband der Pfarre Eggendorf aus und wurde der Pfarre Patzmannsdorf zugewiesen
  • 1752 erhält die Pfarre einen KELCH vom Wiener Goldschmied Josef Moser (1715-1801) von einem edlen Spender. Der Kelch ist nicht mehr in Verwendung.
 

Beschreibung:
Silber, getrieben und gegossen, ziseliert, graviert, vergoldet, weisse Glassteine, Email, 26 cm hoch, Fußdurchmesser von 16.8 cm, Kuppa-Durchmesser von 10 cm.

Fuß mit leicht geschweiftem Umriss und glattem, profiliertem Stehrand. Die mit Rocaillemotiven (muschelförmige Dekorationselemente aus dem Rokoko) überzogene Fußwölbung zeigt in der Vorderseite eine Ovalkartusche mit eingesetztem Emailmedaillon, das wiederum mit weißen Glassteinen eingefasst ist.

Das Medaillon zeigt das Doppelwappen der Sinzendorf und Harrach. Auf der Bandschleife unterhalb der Wappenkartusche sind die Namen „WENCESLAUS“ und „MARIA ANNA“ eingraviert.

Oben entspringt aus der Wappenkartusche ein Ast, der sich nach beiden Seiten verzweigt und mit Laubwerk sowie mit flachen, apfelähnlichen Früchten versehen ist. Darauf sind die Namen der drei Kinder eingraviert: „PROSPER“ „CAROLUS“ und „PHILIPPINA“. Der deutlich abgesetzte Schaftmodus ist in Vasenform mit einfachen Rocailledekor ausgeführt.
Der Kuppakorb zeigt große und kleine Rocaillekartuschen, wobei die drei größeren mit ovalen, in weißen Glassteinrahmen gefassten Eimails gefüllt sind. Auf den Emails sind die Unterweisung Mariens durch die Mutter Anna, der hl. Leopold Kreuzigung Christi dargestellt.
Zu Josef Moser: Das Zeitalter Kaiserin Maria Theresias (reg. 1740 - 1780) bot den Künstlern, die mit der Ausstattung von Gotteshäusern beschäftigten waren, ein reiches Betätigungsfeld. Besonders oft bediente sich die Kaiserin dabei der Kunstfertigkeit des Wiener Goldschmieds Joseph Moser. Seine Tätigkeit für Hof, Adel und Klerus läßt sich an Hand einer großen Zahl an Arbeiten über vierzig Jahre lang verfolgen. Er verstand es, immer wieder auch die aktuelle Mode aufzugreifen. So zeigen seine Arbeiten die Entwicklung von der Formen- und Dekorsprache des Spätbarock über das Rokoko bis hin zum sogenannten "josephinischen" Klassizismus.
  • 1765 verlangte der Eggendorfer Pfarrer vergeblich die Einverleibung der "öden Kirche" als Äquivalent für die Umpfarrung von Patzenthal aus Eggendorf nach Patzmannsdorf im Jahre 1760 (>1832)
  • 1816 und 1819: der obere Ort brennt fast vollständig nieder
  • 1822: Katasterplan der Gemeinde Patzmannsdorf, Bezirk Stronsdorf.
  • 1832 berichtet der Dechant von Gaubitsch an das Ordinariat, dass "im Wald nächst Enzersdorf, Kammersdorf und Patzmannsdorf sich ein Jägerhaus befinde, dessen Bewohner keiner Pfarre angehören". Im gleichen Jahr wurde dann doch noch das Forsthaus Ödenkirchen der Pfarre Enzerdorf im Thale zugewiesen.
  • 1841: der untere Ort fällt einer Feuersbrunst zum Opfer
  • 1845: die Häuserreihe Richtung Patzenthal wird ein Raub der Flammen
  • 1861: schwere Stürme richten großen Verheerungen an: Dächer wurden abgedeckt, die Ernte zerstört und die 200-jährige Linde vor dem Schulgebäude entwurzelt.
  • 1866:das "Unglücksjahr der Pazmansdorfer Gemeinde": zahlreiche Kinder starben aufgrund der "häutigen Bräune","der Morgen des 23. Mai ließ an den Eisdecken der Gewässer ahnen, was der gewaltige Frost in den Gärten und Feldern angerichtet hatte; der Wein, Getreide, Obst und Gemüse waren total erfroren. Vom Norden her kamen 15 000 preussische Soldaten, die in der näheren Umgebung ihr Lager errichteten und somit auch die Lebensmittel requidierten. Die komplette Gegend war drei Wochen von Wien und der Welt abgeschnitten. Als die Preussen abgezogen waren, kam die Cholera, welcher 15 % der Ortsbevölkerung zum Opfer fiel.
  • 1887:Vorkonzession "für den eventuellen Bau einer Localbahn (Dampftramway) von Stronsdorf nach Oberhollabrunn" mit der projektierten Linienführung über Patzmannsdorf, Kammersdorf, Nappersdorf, Kleinstetteldorf zur Nordwest Bahnstation Oberhollabrunn.
  • 1914 - 1918: der erste Weltkrieg fordert 23 Todesopfer aus Patzmannsdorf
  • 1920 - 1922: Elektrifizierung der Ortschaft
  • 1939 - 1945: 34 Patzmannsdorfer fallen im zweiten Weltkrieg.
    Im April 1945 zog ein Großteil der Ortsbevölkerung in die Keller in der Trift und am Schloßberg um sich dort vor den Kriegswirren zu schützen. Hier eine stark gekürzte Fassung des Berichtes des Ortspfarrers:
 

"Kühe und Rinder müssen in Kammersdorf abgegeben werden, fast alle Häuser werden geplündert, im kleinen Keller im Pfarrhof wird ein Gefechtsstand eingerichtet, auf der Pfarrwiese wird eine Autotankstelle errichtet, während der ganzen Nacht hört man das Donnergrollen der Geschütze. Am 21. 4. ziehen die letzten Dorfbewohner in die Keller, im Pfarrhofkeller finden 40 Leute Zuflucht. Patzenthal fällt am Morgen des 22. 4. in russische Hand, auf dem Kirchturm wird ein Beobachtungsposten aufgestellt, durch die Kampfhandlungen bricht die Stromversorgung zusammen, immer mehr Häuser gehen in Trümmer, die Soldaten schlachten Hasen, Hühner, Schweine und Gänse, einige Bewohner sterben durch Granatsplitter oder werden verletzt. Täglich wird im Pfarrkeller die Hl. Messe gelesen, der Pfarrhof wird schwer getroffen, die Kirche wird zweimal getroffen, sinnlose Verwüstungen durch deutsche Soldaten, viele Tiere in den leerstehenden Bauernhäusern reißen sich los oder verhungern, sämtliche Brücken über den Ortsbach werden am 24. 4. gesprengt, in fast jeder Hauseinfahrt steht ein Panzer, Häuser werden in Brand geschossen, die Stimmung wird von Tag zu Tag gedrückter, der Aufenthalt in den Kellern wird vor allem für die Kinder fast unerträglich. Kochen ist unmöglich, da die Russen bei aufsteigendem Rauch sofort das Feuer eröffnen. Am 4. 5. befinden sich im Pfarrkeller mittlerweile 70 Leute - unerträglich heiß, stickige Luft ..."

  • 1958: Schottern der Straßen

  • 1966, 11. November: Kommassierung (nach 3 jähriger Arbeit bzw. Vorbereitung)
    "Die Kommassierung (Grundstückszusammenlegung) ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur. Durch die Zusammenfassung des Splitterbesitzes werden größere Nutzflächen geschaffen - eine Voraussetzung für einen rationellen Maschineneinsatz. Diese Nutzflächen werden vermessen und vermarktet und durch dauerhafte Wege erschlossen. Darüber hinaus sind oft umfangreiche Entwässerungsmaßnahmen durchzuführen."
  • In diesem Zuge vielen viele Flächen der Drainagierung zum Opfer, also der Trockenlegung der Feuchtbiotope (teilw. sogar mit öffentlichen Mitteln gefördert), wo man wertvolle Lebensräume für (bedrohte) Pflanzen und Tiere und biogenetische Reserven zerstörte ...
  • vor 1970: Ringwasserleitung verlegt
  • 1969 - 1970: Asphaltierung der Ortsstraßen
  • 1971: Bürgermeister der Gemeinde Patzmannsdorf bis 1971

1635, 1636
1641
1647
1648, 1650
1651
1652
1653, 1654
1655
1656, 1657
1658
1694 - 1696
1697 - 1711
1712 - 1733
1734 - 1747
??
1777, 1779
1781 - 1792
1793 - 1822
1822
1847
1850 - 1858
??
1864 - 1867
1867 - 1870
1870 - 1873
1873 - 1879
1879 - 1888
1888 - 1891
1891 - 1907
1907 - 1913
1913 - 1919
1919 - 1922
1922 - 1925
1925 - 1929
1929 - 1938
1938 - 1945
1945 - 1950
1950 - 1960
1960 - 1966
1966 - 1971

HOLZINGER Hans
PERNOLT Wolf
STAINDL Jacob
ZANCKL Michael
FIERING Matthias
GERING Hannß
FRAß Paul
GERING Hannß
FRAß Paul
GERING Hannß
OCHß Ambros
HUEBMER Matthias
PAUERNFEINDT Christoph
ZOBL Elias 
??
GAß Andreas
TSCHINCKH Andreas
ZOBL Matthias
RIENER Andreas
BAUMGARTNER Mathias
HASLINGER Johann 
??
KOHLHEIMER Josef
KINDLER Andreas 1)
HASLINGER Josef 2)
KOHLHEIMER Josef 3)
SCHUSTER Franz, Nr. 70 ? 4)
STEININGER Johann, Nr. 61 5)

GUGL Franz, Nr. 33 (am Foto!)
HOLZER Michael, Nr. 73
HASLINGER Michael, Nr. 59
PAMPERL Alois, Nr. 79
BACHMAYER Julius, Nr. 39
SUMMERAUER Franz, Nr. 83
REIDINGER Johann, Nr. 99
GUGL Leopold, Nr. 33
BEDNAR Franz, Nr. 141
GEHRING Josef, Nr. 54
BÖCK Johann, Nr. 44
FORSTNER Leopold, Nr. 84
 
 
Stempel Gemeinde Patzmannsdorf

Bürgermeister Bezirk Mistelbach 1902
Bürgermeister Bezirk Mistelbach 1902
1)
Gem. Hasenwasser, Patzenthal und Patzmannsdorf: 1139 Einw., 3790 Joch
2)
Gem. Hasenwasser und Patzmannsdorf: 707 Einw., 1895 Joch
3)
Gem. Hasenwasser und Patzmannsdorf: 707 Einw., 17.26 km²
4)
Gem. Hasenwasser und Patzmannsdorf: 717 Einw., 17.26 km²
5)
Gem. Hasenwasser und Patzmannsdorf: 717 Einw., 16.57 km²
  • 1978: Schloßberg-Keller and die Ringwasserleitung angeschlossen
  • 19xx: Trift-Keller and die Ringwasserleitung angeschlossen
  • 19xx: Neue Siedlung (Gehnen) für Bauplätze kommassiert
  • 2003: Pfarrsiedlung für Bauplätze kommassiert
  • 2003: ADSL-Verfügbarkeit im Amt Stronsdorf (Breitbandinternet)
  • 2004: Anfang des Jahres richten schwere Stürme (100km/h) viele Schäden an Dächern und Mauern an. Die große Fichte gegenüber dem Haus Nr 83. wurde durch den Sturm entwurzelt. Einen halben Meter hohe Erdverwehungen im oberen Ort und in den umliegenden Gräben (Schloßberg, Urban, ...) mußten entfernt werden. Bis ins letzte Kastl in der Küche war die Erde vorgedrungen!
  • 2005: Die Kanalbauarbeiten (Kanal, Strom, Gas) begannen ...
  • 2006: Die Kanalbauarbeiten erreichten den Höhepunkt und konnten zum Großteil noch vor Weihnachten abgeschlossen werden (Straßen und Gehsteige neu asphaltiert, ... ).
  • 2008: Am 1. März dieses Jahres richten orkanartige Stürme ("Sturm Emma") weit über 100km/h viele Schäden an Dächern und Mauern an. Manche Dächer wurden komplett zerstört - ein Stadl wurde dem Boden gleich gemacht ....
  • 2009: Jahrgangstreffen der Jahrgänge 1939 bis 1942 der Schüler/innen der Schule in Patzmannsdorf ...
  • 2010: 1959 / 2010 - 51 Jahre Jugendkreuz - Jubiläumsfeier ...
  • 2011: Einer der letzten Schüttkästen für Getreide in der ursprünglichen „Quaderstock-Lehmbauweise“ hat die großen Luftfeuchtigkeits- und Temperaturschwankungen der letzten Wochen und Monate nicht mehr ausgehalten ...
  • 2012: Jahrgangstreffen der Jahrgänge 1943 bis 1953 der Schüler/innen der Schule in Patzmannsdorf ...
  • 2012: Der neue Spielplatz sorgt für viel Freude bei den Kindern und für die Jugend wird begonnen, ein Jugendzentrum zu bauen. Dazu wird die alte Schrotmühle umgebaut.